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Naturkatastrophen – Eigenschutz zur Vorbeugung

Im Juni kam es durch ein Starkregenereignis zu vereinzelten Überschwemmungen im Gebiet der Samtgemeinde Radolfshausen. Im Juli stiegen die Pegel der örtlichen Flüssen durch mehrtägigen Dauerregen stark an und bedrohten die umliegenden Gebäude. Auch wenn es in beiden Fällen, bei wenigen größeren Schäden blieb und unsere Region insbesondere im Vergleich zu den Hochwassergebieten im Harz und im Bereich Hildesheim verschont wurde, zeigte sich doch wieder deutlich die Abhängigkeit von den Naturgewalten.


Die einzelnen Ortsfeuerwehren musste auch in Radolfshausen viele Einsätze abarbeiten bzw. waren mit vorbeugenden Tätigkeiten beschäftigt, um im Ernstfall schnell reagieren zu können. Dabei wurde deutlich, dass die Vorbereitung der Bevölkerung oft wenig bis gar nicht gegeben ist.

In der Regel trifft es immer wieder die gleichen Grundstücke, die in niedrigen Ortslagen im Umfeld der lokalen Gewässer stehen. Vereinzelt kommt es insbesondere bei Starkregen auch mal zu Überschwemmungen, die auch höher liegende Objekte nicht verschonen, aber normalerweise handelt es sich bei den Überschwemmungen um unregelmäßige Wiederholungen.

Die örtlichen Rettungskräfte helfen gerne, wenn sie gerufen werden und unterstützen bei Vorbeugung und Schadensbehebung. Dabei kann technisches Gerät und Ausstattung zum Einsatz gebracht werden, über die der Normalbürger natürlich nicht verfügt.

Im Rahmen des letzten Hochwassers kam es aber vermehrt zu Hilfeanfragen, die auch ohne ehrenamtliche Unterstützung hätten gelöst werden können. Sandsäcke lassen sich leer einlagern und der Sand für ein Paar Sandsäcke zum Schutz von Garage oder Kellerfenster lässt sich in Kunststofftonnen oder anderen Behältern dauerhaft und platzsparend auch auf dem Grundstück lagern.
Manchmal tut es auch ein Sack Blumenerde oder ein Müllbeutel mit Gartenerde, um kleine Lücken zu füllen.
Zufahrten oder andere Öffnungen lassen sich durch Bohlen oder Bretter abschirmen, die man aber besser im Vorfeld schon passend gesägt und erreichbar zur Seite gelegt haben sollte. Metallführungen an Gartenmauer oder im Pflaster können Halt geben.

Kleine Tauchpumpen sind schon für wenig Geld im Baumarkt zu haben und schon ist man autark und selbstständig.

Rückschlagventile in Kellerräumen sollten gewartet werden bzw. bei Fehlen nachgerüstet werden.

Bei geplanten Neubauten ist grundsätzlich die Gefährdungslage abzuschätzen, um daran Ausstattung und Bauhöhe zu orientieren.

Die Freiwillige Feuerwehr unterstützt gerne, aber auch hier sind die personellen und materiellen Möglichkeiten begrenzt und bei einer Naturkatastrophe, gibt es immer eine Vielzahl von Einsatzorten, so dass eine gute Vorbeugung und Vorbereitung im Sinne jedes Grundeigentümers sein sollte.
 

Samtgemeinde Radolfshausen
erstellt am 24.08.2017