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Nachbarschaftshilfe

Sprechzeit Nachbarschaftshilfe im Rathaus, Raum 10: donnerstags von 16.00-17.00 Uhr;
Tel.: 05507/9678-14 oder täglich unter Tel.: 05507/9678-0 oder Mobil: 0175/79 04 60 9

email:nachbarschaftshilfe@radolfshausen.de






Mitarbeiterinnen der Nachbarschaftshilfe Radolfshausen erhalten den Kompetenznachweis über ehrenamtliche Tätigkeit
Nachbarschaftshilfeteam bei der Urkundenübergabe
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Im Rahmen einer kleinen Feierstunde übergab Samtgemeindebürgermeister Arne Behre der Gleichstellungsbeauftragten Petra Kluge sowie den weiteren Mitarbeiterinnen der Nachbarschaftshilfe Susanne Goldmann, Petra Jans und Brigitte Heipke ihre Kompetenznachweise über ihre ehrenamtliche Tätigkeit.
Alle vier Ausgezeichneten engagieren sich seit 2010 in dem Projekt der Nachbarschaftshilfe Radolfshausen, bei dem unter Federführung von Petra Kluge für die Samtgemeinde ein flächendeckendes Netzwerk für die Vermittlung von alltäglichen Hilfeleistungen aufgebaut wurde. Zwischenzeitlich sind im Rahmen der Arbeit auch noch weitere Projekte wie z.B. das Erzählcafé in Waake umgesetzt worden. Samtgemeindebürgermeister Arne Behre lobte ausdrücklich das besondere Engagement des Nachbarschaftshilfeteams und ihre bisherige sehr erfolgreiche Arbeit.

Der Kompetenznachweis, der vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration landesweit initiiert wurde, dokumentiert das ehrenamtliche Engagement. Er ist gleichermaßen Nachweis und Anerkennung für das Geleistete. Mit ihm können wichtige Qualifikationen, Fähigkeiten und Kompetenzen sichtbar gemacht werden, die auch Schlüsselqualifikationen für die berufliche Tätigkeit sein können. Auch bei Bewerbungen usw. kann damit das Engagement nachgewiesen werden.
Der Kompetenznachweis ist Teil verschiedener Initiativen des Landes Niedersachsen zur Stärkung des Ehrenamtes, der Schaffung guter Rahmenbedingungen dafür und einer wirksamen Anerkennungskultur. Voraussetzung für den Erhalt des Nachweises sind u.a. die Vollendung des 14. Lebensjahres sowie ein jährliches Engagement von mindestens 80 Stunden.

Zu erreichen ist die Nachbarschaftshilfe im Rahmen der wöchentlichen Sprechzeit jeweils Donnerstag von 16.00 – 17.00 Uhr im Rathaus der Samtgemeinde Radolf-shausen oder unter Tel. 0175 - 79 04 60 9.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Samtgemeinde Radolfshausen Petra Kluge bietet zusätzlich im Rathaus der Samtgemeinde Radolfshausen eine wöchentliche Sprechzeit am Dienstag von 9.00 – 11.00 Uhr an oder ist jederzeit telefonisch unter Tel. 05507 - 3262 erreichbar.






Laden in Seeburg bleibt
Dirk Wollersen wird seine Bäckereifiliale mit Lebensmittelsortiment und Post weiter betreiben
[entnommen dem Eichsfelder Tageblatt vom 03.09.2014]
Engagiertes Team der Nachbarschaftshilfe
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Engagiertes Team der Nachbarschaftshilfe

Seeburg. Die Bäckerei mit kleinem Lebensmittel-Sortiment und Post in Seeburg wird nicht geschlossen. Betreiber Dirk Wollersen aus Hilkerode, Obermeister der Bäcker-Innung, wird seine Filiale - nach einer kurzen Renovierungspause - weiter betreiben. Nicht nur Seeburgs Bürgermeister Harald Finke (CDU)und den Vertretern der Nachbarschaftshilfe Radolfshausen fällt mit dieser Entscheidung ein Stein vom Herzen, sondern allen Einwohnern der Seegemeinde und sogar der Nachbarorte. Neben Bürgermeister und Gemeinderat und der Nachbarschaftshilfe hatten sich verschiedener Institutionen und Einwohner für den Erhalt des Geschäftes eingesetzt.


Am Dienstagabend hatten sieben Vertreter der Nachbarschaftshilfe Radolfshausen eine Liste mit 168 Unterschriften gegen die geplante Schließung des Lädchens (Tageblatt berichtete) an Bürgermeister Finke überreicht. Dass die Schließung zu diesem Zeitpunkt seit knapp zwei Stunden vom Tisch war, teilte Finke beim Übergabe-Termin in der Gemeindeverwaltung mit und sorgte für strahlende Gesichter und große Erleichterung bei Petra Kluge, Doris Godau, Brigitte Heipke, Susanne Goldmann, Konstantin Iggena, Sigrid Geschke und Inge Fraatz. "Dirk Wollersen hat mir die Zusage gegeben, dass der Laden bleibt. Spätestens bis zum Frühjahr werden auch die notwendigen Sanierungsarbeiten erledigt sein", berichtete Finke und verband das mit einem Appell: "Das muss für alle Seeburger Ansporn sein, das Geschäft dauerhaft zu nutzen und es damit auch zu sichern". Die Gemeinde werde das unterstützend begleiten.


"Uns wär alles genommen worden", betonte Petra Kluge mit Verweis auf schlechte Busverbindungen. Darüber hinaus habe der kleine Laden eine große soziale Bedeutung nicht nur für die älteren Einwohner: "Er ist einfach wichtig für das Dorfgefüge. Dort trifft man Nachbarn und Freunde, tauscht Neuigkeiten aus und pflegt das Miteinander." Trotzdem könne eine solche Einrichtung nicht nur "von dem leben, was wir vergessen haben", unterstrich Kluge Finkes Apell, das Geschäft auch in Zukunft durch regelmäßige Einkäufe zu unterstützen. "Gemeinsam schaffen wir das - lautete unser Motto. Und gemeinsam haben wir einen wichtigen Erfolg nicht nur für die älteren Einwohner, sondern auch für die Kinder und Bürger der Nachbargemeinden errungen", betonte Kluge mit Blick auch auf die Poststelle. Finke verwies in diesem Zusammenhang auch auf den Fremdenverkehrs-Aspekt: "Auch die Versorgung der Bewohner des Campingplatzes am See ist damit gesichert."


"Angesichts der vielen Bemühungen für den Erhalt des Ladens habe ich mit meiner Frau ein ganzes Wochenende überlegt", schilderte Dirk Wollersen auf Tageblatt-Anfrage seinen Entscheidungsprozess. Neben der Gemeinde hätten sich viele Bürger und Institutionen eingebracht: "Ich bin sehr sozial eingestellt, Leben im Dorf muss bleiben. Ich hatte das Gefühl, das Geschäft ist vielen Leuten sehr wichtig. Deshalb möchte ich ihnen das dauerhaft weiter bieten".

Wollersen will nicht nur die behördlichen Auflagen erfüllen, sondern vorausschauend renovieren. "Sonst ist es doch nur ein Hinhalten von Seiten der Lebensmittelüberwachung". So würden ein neuer Fußboden verlegt und die Seitenwände erneuert, auch Decke und Deckenbeleuchtung kämen neu: "Statt Neon-Leuchten wird es LED-Strahler geben." Und die drei bisherigen Mitarbeiterinnen hätten das Angebot, in Seeburg zu bleiben. Eine Woche sollen die Arbeiten laut Wollersen dauern, in dieser Zeit werde das Geschäft geschlossen bleiben. Für die kleine Betriebspause hat der Bäckermeister im Sinne seiner Kunden schon vorgesorgt: "In dieser Zeit wird unser Verkaufswagen Seeburg täglich ansteuern. Dort bekommt man alles für den täglichen Bedarf."





Erzählcafé vom 29.04.14 „Zeitreise durch die Schlager“
Bei unserem Rückblick auf 100 Jahre Schlager wurden wir durch die bunte Dekoration sowie verschiedene Titel unterschiedlicher Jahrzehnte in frohe Stimmung versetzt, bei der neben Kuchen wie Kalter Hund auch der Käseigel nicht fehlen durfte.Mit Unterstützung von Denise Gunkelmann, Wiebke Vielhauer und Jana Schweer kehrten Erinnerungen an die letzten 100 Jahre zurück, und einige Teilnehmer waren selbst überrascht, wie gut noch die Texte aus dem Gedächtnis abrufbar waren und fingen an, verschiedene Schlager zu singen.

Das macht den Schlager aus: eingängige Melodien, gereimte Texte, Inhalte wie Liebessehnsucht, Glücks- und Harmonieverlangen und Fernweh sprechen in jedem von uns eine Saite an. Dazu kommt, dass die Schlager besonders in der Vergangenheit allgegenwärtig zu hören waren, selbst im Kuhstall wurde die Schlagerparade nicht verpasst und mitgesungen. Auch im Ausland wie in Milwaukee oder in Brasilien konnten unsere Gäste mit deutschen Schlagern feiern. Ab den 60er Jahren wurde der Schlager auch durch das Fernsehen in die deutschen Wohnstuben mit den großblumigen Tapeten ausgestrahlt; die Mode und die Frisuren der Stars übernommen. Z.T. wagten die Schlager sich durchaus auch an politische Themen wie „Wer soll das bezahlen“ und „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“ u.a. Auch heute lebt der Schlager trotz aller englischsprachigen Popkultur weiter. Vermutlich gingen die meisten Gäste mit einem Ohrwurm nach Hause.
Besonders bedanken möchten wir uns bei Annegret Bergen für die ausgearbeiteten und liebevoll gestalteten Noten sowie die Übersicht der Platz 1 Schlager verschiedener Jahrzehnte.
Das nächste Erzählcafé mit dem Thema: „Sag bitte ja!“ findet am 27.5.14 im DGH Waake statt.




Erzählcafé vom 25.03.2014 „Der Sprache aufs Maul geschaut“
Bei unserem Erzählcafé haben wir die Sprache von unterschiedlichen Gesichtspunkten beleuchtet.Für unsere Kommunikation ist Sprache unabdingbar. So wurde in früheren Experimenten mit Kindern, die man ohne Sprachbezug aufwachsen ließ, gezeigt, dass diese sich schlecht entwickelten und erst im Alter von 4 Jahren Kurzlaute formten. Es starben auch Kinder, die ohne Sprache aufwuchsen.
Unsere Erzählerin Frau Margrit Klinger machte uns ein wenig mit der Ruhrpottsprache bekannt. Sätze wie: „Uschi mach madat Mäh ei!“ waren ein Beispiel dafür, wie verschieden sich Sprache entwickeln kann je nach Herkunftsbereich.
Unsere Moderatorin Frau Inge Curdt erläuterte lateinische, germanische, höfisch französische, englische und plattdeutsche Einflüsse. Sie stellte außerdem Mischformen vor, wie zum Beispiel Luther die Kanzleisprache verwandt hat.
In einem A-Z Quiz, bei dem wir „deutsch“ oder „Sprache“ vor- oder hintenanstellten, haben sich unsere zahlreichen Gäste aktiv beteiligt. Anschließend diskutierten unsere Gäste miteinander.
Das reichhaltige Kuchenbuffet wurde geplündert und unsere eigene Deko mit Osterglocken aus Beatrice Magerhans Garten kam sehr gut an.
S. Gunkelmann




Liebe Bürgerinnen und Bürger der Samtgemeinde Radolfshausen,
in der letzten Ausgabe haben wir über die Zweigstelle der Osteroder Tafel e.V. in Gieboldehausen berichtet. Am Montag, dem 10.03.2014 fand im Regenbogenhaus der ev. Kirche in Gieboldehausen eine Sonderaktion der Tafel mit Kleiderbörse statt. Wir von Nachbarschaftshilfe nutzten die Gelegenheit, um uns vor Ort über die Ausgabe der Kisten an die Kunden der Tafel und auch über die Organisation der Kleiderbörse zu informieren. Ganz besonders wichtig war uns, nochmals abzuklären, wer berechtigt ist.

Berechtigt sind: Alle Menschen, die nur über wenig Geld im Monat verfügen, z.B. weil sie eine kleine Rente haben, Arbeitslosengeld I oder II, Sozialhilfe oder Grundsicherung beziehen. Damit die Hilfe auch da ankommt, wo sie am benötigt wird, lässt sich die Tafel die Bedürftigkeit ihrer Kunden durch offizielle Dokumente nachweisen (Leistungsnachweis oder Rentenbescheid). Bereits in der darauffolgenden Woche kann dann die erste Lieferung abgeholt werden. Weitere Hinweise dazu finden Sie auch auf der Internetseite der Osteroder Tafel e.V.

Außerdem können sie während der Ausgabe der Lebensmittelkisten immer montags von 13.00 – 14.00 Uhr im Regenbogenhaus, Marktstraße 25, in 37434 Gieboldehausen die Mitarbeiter der Tafel ansprechen.

Wir möchten auch noch auf eine weitere Aktion der Tafel aufmerksam machen. Ein Kühlwagen der Osteroder Tafel e.V, der für die Auslieferung der Lebensmittel notwendig ist, muss dringend ersetzt werden. Der Tafelvorstand hat bereits Geld zusammengetragen, ist aber auf zusätzliche Spenden angewiesen. Die Spenden können zweckgebunden abgegeben werden. Alles weitere zu dieser Spendenaktion finden Sie unter www.osteroder-tafel.de oder Tel.: 05522/ 868 688.

Auch wir stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung, stellen den Kontakt her oder organisieren die Fahrt nach Gieboldehausen.
Ihr Nachbarschaftshilfe




Erzählcafé vom 25.2.14 „Der Wald in Wandel der Jahreszeiten“
Von Vogelgezwitscher und liebevoll mit Mooskugeln (von Sabine Tolle selbst gefertigt) und Blümchen dekorierten Tischen wurden die ca. 40 Besucher des Erzählcafés über den „Wald im Wandel der Jahreszeiten“ empfangen. Herr Binnewies aus Bösinghausen, der aus Goslar stammt und im Spessart als Forstmann tätig war, gab uns anhand von eindrucksvollen Bildern einen Überblick über die Vegetation des Waldes im Wandel der Jahreszeiten im ersten Teil und ließ uns nach der Kaffeepause über besondere Bäume und Wuchsformen staunen. Wir erfuhren viel Wissenswertes über die verschiedenen Baumarten und die Pflanzen, die mit ihnen zusammenleben. Auch das Spannungsverhältnis zwischen Natur-, Erholungs- und Nutzwald wurde angesprochen. So wurde nach dem 2.Weltkrieg verstärkt die schnell und gerade wachsende Fichte angebaut, weil der vorhandene Bestand für die Aufbautätigkeit und die Heizung nicht ausreichte. Im Gegensatz zu heute wurde der Wald früher viel intensiver genutzt: Laub wurde als Einstreu verwendet und die Schweine zur Eichel- und Buchenmast im Herbst in den Wald getrieben, bevor sie zu Wurst verarbeitet wurden. Auf den Bildern der Romantiker (z.B. Caspar David Friedrich) sieht man noch die einzeln stehenden, ausladenden Huteeichen. Der Wald machte einen aufgeräumten Eindruck. Heute versucht man die Artenvielfalt der Tiere, Pflanzen und Pilze durch Totholz zu erhalten. Wegen der Schäden, die der Eintrag von Schadstoffen der Industrie hervorruft, und zur besseren Anpassung an einen evtl. bevorstehenden Klimawandel werden heute verstärkt Bäume aus anderen Gegenden angepflanzt, z.B. die nordamerikanische Douglasie.
Bilder von verschiedenen Waldformen wie Auwald und Stimmungsbilder mit Nebel, Regenbogen, Mond und Sonnenaufgang führten uns die Schönheit des Waldes vor Augen.
Neben Sprichwörtern und Redensarten konnten einige Besucher darüber berichten, wie sie als Kinder mit Henkelmännern zu ihren Vätern und Großvätern, die im Winter die Bäume fällten, in den Wald gegangen waren. Bucheckern wurden gesammelt und zu Öl verarbeitet. Heute werden Bucheckern von besonders guten Bäumen zur Vermehrung gesammelt.
Neben Privatwald gibt es noch immer Holzrechte, die an einzelne Höfe gebunden sind. Früher wurde auch dünneres Holz, sogenannte Wellen, gesammelt und musste bezahlt werden.
Das Büfett war farblich auf das Grün des Waldes abgestimmt, es gab sogar Fliegenpilze aus Ei und Tomate. Offenbar kam es bei den Gästen gut an.

Wir freuen uns auf unser Erzählcafé am 25.3. 14.

I. Curdt







Am Jahresende ist immer eine gute Gelegenheit, Resümee zu ziehen. Das dritte Jahr der Nachbarschaftliche Radolfshausen ist vergangen und wir sind weiterhin zufrieden über den Bestand in der Samtgemeinde. Am Ende des Jahres ist aber auch eine wunderbare Gelegenheit, sich bei allen zu bedanken, die sich in verschiedensten Formen und Taten engagiert haben: Diejenigen, die sich bereit erklärt haben für einen Vortrag ihre freie Zeit zu geben; diejenigen, die sich als Ortsvertreter für ihren Ort eingesetzt haben, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Samtgemeinde, die immer mit Rat und Tat zur Seite standen, natürlich auch dem Samtgemeindebürgermeister Herrn Wucherpfennig für die Unterstützung.
In erster Linie geht natürlich der Dank an alle, die sich vertrauensvoll an die Nachbarschaftshilfe wenden, um Hilfe vermittelt zu bekommen und an alle, die sich ehrenamtlich mit ihrer Zeit für die Nachbarschaftshilfe einsetzen und Hilfe geben!
Wir freuen uns weiterhin auf gute Zusammenarbeit, haben schon einige Ideen für das kommende Jahr, scheuen sie sich aber nicht neue Ideen, Angebote und Anfragen mit einzubringen. Die Nachbarschaftshilfe ist für alle da!
Ein herzliches Dankeschön an alle, eine geruhsame Weihnachtszeit sowie einen guten Start und ein ebenso gelungenes Neues Jahr

wünscht ihre Nachbarschaftshilfe Radolfshausen!

Bitte den 23. Januar 2014, 16.00 Uhr schon vormerken. Die Wohnberatung aus Göttingen kommt zum Nachbarschaftshilfe-Treffen nach Ebergötzen!

Treffpunkt der Nachbarschaftshilfe im Rathaus, Raum 10: Donnerstag, 16.00-17.00 Uhr; (außer in den Ferien) Tel.: 05507/9678- 35 oder täglich unter Tel.: 05507/9678-0
Mobil: 01 75 / 7 90 46 09

E-mail: nachbarschaftshilfe@radolfshausen.de


Rückblick
Wir blicken nun schon auf ein Jahr „Waaker Erzählcafé“ zurück. Es war ein spannendes und interessantes Jahr für uns alle. Zum einem haben wir nicht mit so viel Zuspruch von der ersten Stunde an gerechnet und zum anderen haben wir gemerkt, wie viel Spaß und Freude im Vorbereiten und Ausführen des Erzählcafés steckt.

Durch die rege Beteiligung an den Erzählcafés haben wir gesehen, dass ein doch recht großes Interesse an einem Austausch miteinander besteht. Unsere Gäste kamen hauptsächlich aus Waake und Bösinghausen, aber auch aus anderen Ortschaften der Samtgemeinde Radolfshausen konnten wir Besucher begrüßen.

Wir machen daher im neuen Jahr mit großer Freude weiter und freuen uns, Sie am 28. Januar 2014 bei Kaffee und Kuchen mit dem Thema „Der mündige Patient“ wieder begrüßen zu können.

Das Erzählcaféteam wünscht Ihnen eine schöne Winterzeit.



Erzählcafé 26.11.2013
Unser Thema „Mit passenden Schuhen und Strümpfen unterwegs lockteca. 30 Gäste ins Dorfgemeinschaftshaus. Frau Klinger wies auf die große Bedeutung unserer Schuhe hin, die sich z. B. in Märchen wie Aschenputtel und Der gestiefelte Kater zeigt und in so genannten Sockentagen, an denen Menschen in Skandinavien nur in Socken unterwegs sind.
Jeder kennt Beschwerden durch unpassendes Schuhwerk und freut sich, wenn sie behoben werden können.
Dafür hat unsere Erzählerin Elke Deppe aus Waake viele Hilfsmittel und gute Ratschläge. Frau Deppe hat sich nach dem frühen Tod ihres Mannes Lothar in die Materie eingearbeitet und beschäftigt nun Mitarbeiter, die an High-Tech-Maschinen individuelle Einlagen für modi-sche Schuhe herstellen können. Vorbei sind die Zeiten des Horrors vor den beigefarbenen orthopädischen Strümpfen: Inzwischen gibt es modische Farben, chices Design, auch bei Herrenstrümpfen von Joop und die Gewissheit, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt. Die Forschung und Umsetzung von Ideen geht ständig voran, z. B. bei der Unterstützung von Lymphdrainagen durch gut angepasste flach gestrickte Arm- und Beinkompressionsmöglichkeiten. Selbst offene Beine heilen mit besonderen Strümpfen besser ab. Zum Anziehen wurden zwei mögliche Hilfen vorgestellt, die die Selbstständigkeit verbessern können. Auf das richtige Spezialwaschmittel wurde hingewiesen, da Substanzen in normalen Waschmitteln die Kompressionskraft zerstören können. Besonders für Diabetiker gibt es viele Möglichkeiten, Verletzungen der Füße vorzubeugen. Frau Deppe hatte einiges Anschauungsmaterial mitgebracht und stand in der Kaffeepause für Auskünfte zur Verfügung. Auch an den mit Alpenveilchen der Gärtnerei Manegold geschmückten Tischen wurden Erfahrungen ausgetauscht und gute Ratschläge gegeben. Das Kuchenbuffet war vorweihnachtlich inspiriert und verführte zum Naschen.
Nach der Pause wurde die Gesprächsrunde durch Redensarten eröffnet wie: Wo drückt dich der Schuh? - Diesen Schuh ziehe ich mir nicht an! - Aus den Latschen kippen und ähnliche. Einige Gäste erinnerten sich daran, dass Schuhe weitergegeben wurden und häufig nicht recht passten. Zur Strafe für beim Fußballspielen ruinierte Schuhe gab es Holzpantinen, mit denen der Erzähler als Messdiener schlurfen musste. Früher wurde der Kinderfuß durchleuchtet, um die Größe festzustellen. Ein Lurchiheft gab es als Belohnung. An den Schuhen ließ sich der soziale Stand ablesen: „Ebertäler“ liefen barfuß selbst über Stoppelfelder. Vielen Kinderschuhen gab das Bobbycar den Rest.
Auch Lieder über Schuhe sind bekannt wie „Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß gehn“ oder „Mich brennt’s in meinen Reiseschuhn.“
Wir sollten uns ab und zu klarmachen, wie wichtig unsere Füße sind, und sie durch Fußbäder, Wasser- und Tautreten, Massagen und Cremes dafür belohnen, dass sie uns von morgens bis abends durch den Tag begleiten.

Zum Abschluss dankte Beatrice Magerhans im Namen des Teams den Besuchern dafür, dass sie ein Jahr lang dem Team des Erzählcafés die Treue gehalten haben.

Das nächste Erzählcafé wird am letzten Dienstag im Januar 28.01.2014 stattfinden mit dem Thema: “Der mündige Patient“.





6. Waaker Erzählcafé
Nach der Sommerpause startete das Waaker Erzählcafe am 24.9.2013 zum dem Thema „Plattdeutsch – eine vergessene Sprache?“ in die zweite Jahreshälfte:
Der Saal des Waaker DGH ist mit über vierzig Besuchern gut gefüllt. Das Kuchenbuffet bietet mit seiner reichhaltigen Auswahl an selbstgebackenen Köstlichkeiten etwas für jeden Geschmack. Mit Obstkuchen, Torte oder belegten Brötchen nehmen die Gäste an der Kaffeetafel Platz. Der herbstliche Blumenschmuck, den uns die Fa. Manegold zur Verfügung stellt, lädt zu ersten Gesprächen ein.
Margrit Klinger begrüßt die Gäste und beginnt mit einer Einführung zum heutigen Thema. Ist Plattdeutsch eine Sprache oder ein Dialekt? Wann hat der Übergang vom Niederdeutschen zum Hochdeutschen stattgefunden? Wer spricht diese inzwischen selten gewordene Sprache noch und können wir sie noch verstehen? Drei Erzähler geben uns im Laufe des Nachmittags interessante und vergnügliche Antworten auf diese Fragen.
Frau Hannelore Göttinger aus Ebergötzen beginnt mit plattdeutschen Erzählungen aus ihrem Schulleben. Bis zu ihrem sechsten Lebensjahr hat sie ausschließlich plattdeutsch gesprochen und berichtet von ihrer Schulzeit, in der dies vor allem mit Wörtern wie „mir“ und „mich“ und „mek“ zeitweise zur Herausforderung wurde. Die sprachliche Veränderung vom Niederdeutschen zum Hochdeutschen, welches die Gelehrten sprechen, haben in der damaligen Zeit so manchen Schüler geärgert. Während die Väter als Handwerker und Handelsleute von Dorf zu Dorf die unterschiedlichsten Dialekte aufgenommen haben, bevorzugten es die jungen Menschen, hochdeutsch zu sprechen. Die neue Amtssprache verdrängte in den 50-60er Jahren das Plattdeutsche so sehr, dass man sich in der heutigen Zeit wieder um den Erhalt dieser ausschleichenden Sprache bemüht. Mit den plattdeutschen Geschichten von einer notwendigen Toilettensprengung und der verzweifelten Sprichwortsuche eines Lehrlings hat uns Frau Göttinger mit dem Charme dieser Sprache vergnügt.
Waaker Erzählcafé
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Herr Karl-Heinz Schulze aus Landolfshausen gibt uns einen geschichtlichen Einblick in diesen besonderen Dialekt. Das ostfälische Platt wurde auf dem Dorf von jedem gesprochen und hat sich 600 n. Chr. aus verschiedenen Mundarten gebildet. Dieser Dialekt der niederdeutschen Sprache wird in Niedersachsen ungefähr südöstlich der Linie Uelzen – Celle – Hannover – Stadthagen – Bückeburg, also in der südlichen Lüneburger Heide und Raum Hannover, Hildesheim, Braunschweig, Göttingen und dem nördlichen Harzvorland gesprochen. Die plattdeutsche Sprache ist in Landolfshausen vor allem von unter den älteren Bewohnern verbreitet. Aber auch Jüngere zeigen großes Interesse, wenn Herr Schulze plattdeutsche Abendveranstaltungen moderiert, er hat auch Kinder für diese Sprache begeistertdurch verschiedene Angebote.
Frau Langenohl aus Seulingen präsentiert uns in Eichsfelder Platt Lebensweisheiten und lustige Geschichten vom Landleben. Sie gilt als sehr erfahren im Umgang mit dem Plattdeutschen, da sie auch bei verschiedenen Seniorennachmittagen als Unterhalterin tätig war.
Durch die herrlichen Beiträge unserer Erzähler beginnen einige Gäste ebenfalls Erlebnisse und Witze auf Plattdeutsch vorzutragen. Bei einer Reise nach Hannover, Schnaps trinkenden Schweine und noch mehr lustigen Anekdoten kam der Saal in eine großartige Stimmung. Mit dem gemeinschaftlich gesungenen Lied von „Pastor sien Kauh“ haben wir diesen lustigen und informativen Nachmittag mit viel Spaß beendet.




Liebe Samtgemeindemitglieder,
ihre Nachbarschaftshilfe besteht jetzt schon fast drei Jahre und wir haben in den letzten Monaten vermehrt Hilfeanfragen bekommen, weiter vermittelt und Gespräche geführt. Heute möchten wir gezielt einen Aufruf an Sie richten.

Frau Gunkelmann und Frau Reinecke, unsere Ortsvertreter aus Waake und Bösinghausen, bitten um Unterstützung
„Wir würden uns freuen, wenn wir weitere Mitstreiter bei der Nachbarschaftshilfe bekommen. Zum Beispiel zur Unterstützung beim Einkaufen, Arztbesuchen, Fahrdiensten oder einfach mal zum Unterhalten.“ so Frau Gunkelmann.

Wir freuen uns über jeden neuen Mitstreiter auch aus den anderen Ortschaften unserer Samtgemeinde. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, rufen Sie uns an oder besuchen Sie uns in unserer Sprechzeit im Rathaus der Samtgemeinde in Ebergötzen, Raum 10: Donnerstag: 16.00- 17.00 Uhr; Tel.: 05507/9678-14 oder täglich unter Tel.: 05507/9678-0 oder Handy: 0175 - 79 04 60 9 E-mail: nachbarschaftshilfe@radolfshausen.de



Waaker Erzählcafé
Liebe Freunde und Interessierte des Erzählcafés unsere Sommerpause neigt sich langsam dem Ende zu. Wir haben die Zeit genutzt und für Sie wieder spannende Themen vorbereitet. Doch bevor wir mit unserem Erzählcafé im Dorfgemeinschaftshaus in Waake am 24.09.2013 starten, wollen wir im Rahmen des Dorffestes am 22.09.2013 in Waake bei Kaffee und leckerem Kuchen einen kleinen Einblick ins Erzählcafé bieten. Lassen Sie sich vom Thema überraschen. Wir freuen uns schon jetzt Sie alle wohlbehalten wiederzusehen.
Ihr Erzählcaféteam






Eine angenehme Sommerzeit wünscht ihre Nachbarschaftshilfe Radolfshausen.
Der Raum der Nachbarschafthilfe in der Samtgemeinde Ebergötzen wird in den Sommerferien am Donnerstag nicht besetzt sein. Sie können aber gern über unsere Handynummer mit uns in Kontakt treten! Wir freuen uns über ihre Nachricht!


5. Erzählcafé vom 28.05.2013
5. Erzählcafe vom 28.05.2013
Auch zum dem 5. Erzählcafé mit dem Thema: „Gärtnern mit Leib und Seele" konnten wir wieder viele Gäste begrüßen. Die Tische waren mit von der Gärtnerei Manegold aus Seulingen zur Verfügung gestellten Blumen sowie mit Gemüsestreifen mit Kräuterdip zum Naschen geschmückt.
Unser Erzähler Herr Dr. Rolf Callauch aus Bösinghausen, Custos des Neuen Botanischen Gartens, vielen bekannt durch seine kenntnisreichen und humorvollen Beiträge im Göttinger Tageblatt, seiner dort erschienenen Broschüre über den Garten im Frühling sowie durch Exkursionen für Naturfreunde zeigte uns in einem Vortrag außergewöhnliche Bilder zur Gartengestaltung in aller Welt, verbunden mit nützlichen Tipps und Ideen für zu Hause.
Die Gartenkultur ist schon sehr alt, besonders in China und anderen Gegenden des Orients, wobei überall die Elemente Wasser, Holz und Stein mit hohen und niedrigen Pflanzen kombiniert werden. Sehr wichtig bei der Gartengestaltung sind Vorüberlegungen zu den Nutzungswünschen, die sich je nach Familiensituation und eigenen Vorlieben unterscheiden. Die Verträglichkeit von Pflanzen und Boden sowie deren Bedürfnisse nach Licht oder Schatten, trockenen oder feuchten Standort müssen beachtet werden und erfordern auch einige Kenntnisse. Ein Tipp von Herrn Callauch: Pflanzen aus der Nachbarschaft oder aus dem botanischen Garten haben meist gute Chancen zu gedeihen. Das leidige Thema Krauten lasse sich durch geschicktes Arbeiten mit Konkurrenzpflanzen eingrenzen. So könne sich das Moos im Rasen durch eine höhere Schnitteinstellung des Mähers weniger stark entwickeln, unter Bäumen sollten Bodendecker eingesetzt werden, da Gras als Steppenpflanze Sonne braucht. Ein Gartenteich mit Molchen hilft gegen Schnecken, wobei auch eisenhaltiges Schneckenkorn für andere Tiere und Pflanzen unschädlich ist. Neben der Freude an der Vielfalt der Farben und Formen, der Ernte und der Arbeit an der frischen Luft ist die Erholung nach getaner Arbeit das Schönste.
5. Erzählcafe vom 28.05.2013
Unsere 2. Erzähler, das Ehepaar Bornemann aus Ebergötzen findet viele Anregungen für die Gartengestaltung auf Reisen mit z.B. der Gesellschaft deutscher Rosenfreunde nach Holland, England und Belgien und der Gesellschaft zur Förderung der Gartenkunst Bereich Mitte. Beide stammen aus der Landwirtschaft, sind daher von klein auf mit Pflanzen vertraut und besonders Frau Bornemann, geb. Kipp hat Freude am Ziehen von fremden Pflanzen aus Samen oder Sprösslingen, was ihr sehr gut gelingt. Seit seiner Pensionierung hat Herr Bornemann nun viel Zeit für sein Hobby.
5. Erzählcafe vom 28.05.2013
Alle drei Erzähler konnten auf die zahlreichen Fragen und Probleme der Gäste eingehen, so dass auch dieser Erzählnachmittag gelungen war. Auch Kaffee und Kuchen waren, hergestellt von dem bewährten Team, sehr lecker.
Wir bedanken uns bei den Erzählern und warten auf die neue Broschüre von Herrn Callauch über den Garten im Sommer.
Nach einer Sommerpause wollen wir das nächste Erzählcafé am 24. 9. um 16 Uhr stattfinden lassen. Genauere Angaben finden Sie in Wir in Radolfshausen und an den gewohnten Stellen.
Ingeborg Curdt





„Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus“ so schön heißt es in dem Lied von Emanuel Geibel (1815-1884). Unsere Natur präsentiert sich im Monat Mai in den schönsten Farben und Formen. Die Gärten zeigen sich in ihrer Pracht. In unserem Erzählcafé wollen wir das Thema „Gärtnern mit Leib und Seele“ aufgreifen und laden Sie herzlich dazu ein.






In unserer Samtgemeinde finden sich immer wieder Menschen, die sich für andere engagieren und zum Mitmachen einladen. Dazu gehört Frau Klinger aus Waake mit ihrer Aktion Stricken von „Chemo-Mützen“.
Am Donnerstag den 25.04.13 ist Frau Klinger in der Zeit von 16.00 – 18.00 Uhr in Raum 10 der Samtgemeinde Radolfshausen in Ebergötzen und gibt Anleitung zum Stricken der Mützen.
Wer Lust hat sich daran zu beteiligen oder eine Wollspende abgeben möchte ist herzlich Willkommen.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Erich Kästner)
Chemomützen
Chemomützen
Eine leidenschaftliche Handarbeiterin aus Waake bekam Anfang Februar eine sehr große Menge Strickwolle geschenkt. Ihre Idee war, das Garn sinnvoll für soziale Zwecke zu verarbeiten. So begann die Produktion von sogenannten „Chemo-Mützen“, die kostenlos über eine Anlaufstelle an krebskranke Frauen abgegeben werden, die durch eine Chemotherapie ihre Haare verloren haben. Schnell fanden sich weitere Damen bereit, diese Aktion zu unterstützen. Dadurch konnten innerhalb weniger Wochen 124(!) Mützen weitergegeben werden, an die 20 Mützen liegen schon wieder bereit und ein Ende der Produktion ist noch nicht abzusehen. Wer häkeln und stricken kann und Lust hat, sich an dieser guten Sache aktiv zu beteiligen, bekommt unter der folgenden Telefonnummer weitere Auskunft. Eine große Bitte: da auch der größte Wollvorrat mal zur Neige geht, würde ich mich über weitere Wollspenden sehr freuen. Vielleicht haben Sie (Reste von) Strumpfwolle, 4- oder 6-fädig, am liebsten mit Farbverlauf, abzugeben? Auch anderes geeignetes Garn ist willkommen. Für jede Art der Unterstützung bei dieser Aktion bin ich dankbar! Margrit Klinger, Telefon 05507 7301.



3. Erzählcafé vom 26.03.2013

Auch zum 3. Erzählcafé mit dem Thema: „ Hobby – oder schon mehr" haben wir wieder viele Gäste begrüßt. Die Tische in Frühlingsfarben und mit Blumenkörbchen geschmückt, die von der Gärtnerei Manegold aus Seulingen zur Verfügung gestellten wurden, erzeugten eine frühlingshafte und sonnige Stimmung.

3. Erzählcafe
Im Gegensatz zu den im Tageblatt ohne unsere Billigung als vom „Hobby-Wahn“ Beeinflusste betittelt, zeigten uns unsere Erzähler Holger Wibbeler und Franziska Meyer mit ihren Querflöttenduetten sowie Tanja Germershausen und ihre Freundin Martina in mittelalterlicher Gewandung und Ausrüstung des einfachen Landadels und Herstellerinnen alter Spiele, wie viel ein mit dem Berufs- und Alltagsleben verträgliches Hobby zur Lebensfreude beitragen kann.

Gleich zu Beginn wurden uns passend zur Jahreszeit eine altenglische Jigg, Vivaldis Frühling und eine Gavotte vorgespielt, in der der Kuckuck leicht zu erkennen war. Beide Musiker erzählten, wie sie ihre Neigung gerade zu diesem Instrument entwickelt haben. Herr Wibbeler hat sich über die Jahre hinweg von einer hölzernen zu einer Flöte der gehobeneren Metallqualität gesteigert. Franziska Meyer kam durch das Ausprobieren verschiedener Blechblasinstrument der Bläserklasse an ihrer Schule zur Querflöte und spielt seit 4 Jahren zusammen mit Herrn Wibbeler.

3. Erzählcafe
Als nächste Erzählerinnen entführten uns Tanja Germershausen und ihre Freundin Martina in die Welt des Mittelalters. Tanja erschien mit einer selbstgeschneiderten Gewandung aus Unterkleid und Oberkleid mit „Höllenfenster“, Martina mit einem Unterkleid mit „Surkotte“. Dies waren die beiden Möglichkeiten, die sich unseren Vorfahren in der Zeit von 1050 bis 1250 für modische Bekleidung boten; vervollständigt durch eine Kopfbedeckung als Haube oder Haarnetz. Diese Art der Kopfbedeckung kennzeichnete die Frauen als verheiratet und ehrbar. Der Gürtel hatte die Funktion einer Handtasche heute, an ihm konnten das Essbesteck (Messer und Speisedorn – die Gabel war des Teufels), Geldbeutel und andere Beutel, z. B. für tragbare Spiele befestigt werden. In dieser Aufmachung nehmen Tanja und Martina mit weiteren Gleichgesinnten an Mittelaltermärkten teil, die familienfreundliche Freude für Jung und Alt bieten. Auf ihrer Homepage kann man sich über weitere Einzelheiten informieren und auch wann und wo sie sich auf Mittelaltermärkten präsentieren.

Angeregt von einer französischen Bourrée und einem Menuett von Händel wurde an den Tischen weiter erzählt und Kaffee und Kuchen genossen. Die Besucher des Erzählcafes konnten die mitgebrachten Spiele ausprobieren und sich davon begeistern lassen.
In der folgenden Gesprächsrunde berichteten Teilnehmer über ihre Erfahrungen mit Hobbys wie Musik, Töpferei, Tanz und unter anderem auch dem Gedächtnistraining. Neben diesen Hobbies wurde auch die Ahnenforschung genannt, die zu Verbindungen mit der ganzen Welt führt. Dabei wurde der Wert und die Problematik des Erhalts und Zugangs zu Kirchenbüchern erörtert. Eine ganz besondere Art von Hobby betreibt Frau Schmidt aus Waake. Sie arbeitet seit vielen Jahren für die phänologische Kartierung des Deutschen Wetterdienstes. Dabei wird genau beobachtet, zu welchem Zeitpunkt bestimmte Pflanzen sich entfalten, blühen, fruchten und sich in die Winterruhe zurückziehen. Diese Arbeit ist sehr abwechslungsreich. Frau Schmidt sucht einen Nachfolger, der oder die sich allerdings in der Flora auskennen müssen.

Dieser Nachmittag war voll von Anregungen, vielleicht findet mancher jetzt den Mut, sich einem Hobby zuzuwenden. Ingeborg Curdt



„Waaker Erzählcafé“
In Zusammenarbeit mit der Pastorin Frau Vielhauer aus Waake bereiten wir ein
„Spezial-Erzählcafé“ mit dem Thema „Konfirmation früher und heute“ vor. Aus diesem besonderen Anlass gehen wir mit unseren Erzählern am Dienstag, den 30. April 2013 ins Charlottenhaus in Waake.

Bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde erwartet Sie in der Zeit von 16.00 – 18.00 Uhr ein interessantes und vielversprechendes Programm. Interessierte, die einen Fahrservice benötigen, können gerne abgeholt werden und melden sich dazu bitte bei der Nachbarschaftshilfe in Radolfshausen Telefon 05507/96780 oder Mobil 0175/7904609 an. Als Kostenbeitrag werden wie gewohnt 3,00 Euro erhoben. Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch.
Bis dahin
Ihr Erzählcaféteam

Noch ein Wort in eigener Sache:
Unser Team sei hier auch mal namentlich genannt.
Unterstützt werden wir tatkräftig von Margrit Klinger, Ingeborg Curdt, Beatrice Magerhans, Maria Spanier und Conny Diederichs, welche auch gleichzeitig für uns die Bilddokumentation vornimmt. Unser Dank gilt Euch.

Schon ein altes Sprichwort aus der Mongolei sagt:
„Mit einer Hand lässt sich kein Knoten knüpfen.“


2. „Waaker Erzählcafé“ vom 26.02.2013

Zum dem 2. Erzählcafé mit dem Thema: "Alteingesessen und Neuzugezogen" konnten wir wieder viele Gäste begrüßen. Unsere beiden Erzählerinnen legten aus jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln dar, wie sie die Alteingesessenen beziehungsweise Zugezogenen erlebt haben.

Während des Krieges und auch kurz danach kam es auch in Waake zu Zwangseinquatierungen von Flüchtlingen. Und eine der beiden Erzählerinnen hat diese Zeit hautnah erlebt, da die Flüchtlinge auf dem elterlichen Hof untergebracht worden sind. Zu den Flüchtlingen herrschte guter Kontakt, so dass sogar kleine Bühnenstücke auf dem großen Hausflur aufgeführt werden konnten. Dies zählt für unsere Erzählerin auch heute noch zu den schönsten Erlebnissen ihres Lebens. Freundschaften aus dieser Zeit bestehen heute noch. Später in ihrem Berufsleben hat sie viele Kontakte zu Zugezogenen gehabt, da sie im ehemaligen Einkaufsladen gearbeitet hat. Sie sieht Zugezogene nicht als Konkurrenz für das Dorfleben an, sondern als Chance neue Impulse zu setzen.

Unsere 2. Erzählerin wohnt schon seit über 30 Jahren in Waake, zählt sich selbst aber noch zu den Zugezogenen. Als sie damals mit 25 Jahren, Mann und 2 Kindern hierher kam, haben viele junge Familien im oberen Baugebiet ihr Häuschen errichtet. So hatte sie gleich viele Kontakte zu anderen Zugezogenen. Nach und nach kamen noch 2 Kinder hinzu und erweiterten dadurch die Kontakte. Mit Alteingesessenen kam sie erst später während Ihres Berufslebens als Vorschullehrerin in Berührung. Mit kleinen Anekdoten würzte sie Ihre Erzählung.

In sehr lebhafter, offener Diskussion wurden dann die unterschiedlichen Positionen erläutert. Das Flüchtlingskinder es damals schon sehr schwer hatten, angenommen zu werden. Es sich nicht abschließend klären ließ, zu welchem Zeitpunkt man als Alteingesessen gilt. Definition: Alteingesessen bedeutet beheimatet, bodenständig, eingeboren, herstammend und lang ansässig.

Wichtig ist, dass Zugezogene sich durch offene Art bei Aktivitäten im Dorf beteiligen und nach persönlicher Vorliebe sich einem Verein oder einer Institution anschließen, um mit den Bewohnern in Kontakt zu kommen.
Susanne Gunkelmann


1. Waaker Erzählcafè vom 29.01.2013
Waaker Erzählcafe - Bürgermeisterin


Nach Begrüßung der Ehrengäste durch Moderatorin Margrit Klinger wurde das 1. Waaker Erzählcafè eröffnet. Unsere Bürgermeisterin Frau Schaffartzik-Kleffmann bedankte sich für das Engagement und sagte ihre weitere Unterstützung dem Team zu. „Die Idee kam wie gerufen“, lauteten ihre Worte.

Waaker Erzählcafe - Frau Meyer

Frau Meyer, die Demographiebeauftragte des Landkreises Göttingen sprach ein paar Worte über Erzählcafès im Allgemeinen und drückte ihre Freude über die Eröffnung des 1. Erzählcafès der Samtgemeinde Radolfshausen aus. Aus allen Gemeinden der Samtgemeinde Radolfshausen waren Besucher gekommen. Mit soviel Zuspruch hatte man nicht gerechnet.


Waaker Erzählcafe - Gaste
Nachdem das Kuchenbuffet eröffnet war, übernahmen die Erzählerinnen die Regie. Frau Gunkelmann berichtete über ihre Motivation in Waake ein Erzählcafè zu gründen. Besonders wichtig ist ihr, dass die Mitbürger miteinander ins Gespräch kommen, um so eine Aktivierung des Dorflebens zu erreichen.


Waaker Erzählcafe - Das Team
Frau Goldmann trug als nächste Erzählerin ihre Motive vor. Sie als Seeburgerin überzeugte durch ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement. Beide Gründerinnen legten dar, dass sie sich ihre Neugier auf Menschen und deren Geschichten bewahrt haben.

Welche Wünsche, Erwartungen und Vorstellungen sollen durch das Erzählcafè gedeckt werden?
Frau Gunkelmann und Frau Goldmann stellten den generationsübergreifenden und begegnungsorientierten Aspekt in den Mittelpunkt. Es sollen aber auch biographische und bildungsorientierte Elemente einfließen.
Nach kurzer organisatorischer Einführung - wo und wann die nächsten Erzählcafès stattfinden - wurde in zwangloser Atmosphäre geplaudert.
Mit dem Hinweis auf das nächste Erzählcafè am 26.02.2013 im DGH von 16-18 Uhr mit dem Thema "Alteingesessen und Zugezogen" endete das 1. Waaker Erzählcafè.

Als Beitrag für das Kaffee- und Kuchenbuffet sind 3,-- Euro pro Person vorgesehen.
Auch können Interessierte, die einen Fahrservice benötigen, gerne abgeholt werden. Diese melden sich bitte bei der Nachbarschaftshilfe in Radolfshausen, Telefon 05507/96780 oder Mobil 0175/7904609.

Wir wollen nicht versäumen Sie mit unserem Flyer auf das März-Erzählcafè einzustimmen.





Kaum hat das Jahr 2013 angefangen, schon ist Karneval vorbei und wir befinden uns in der Fastenzeit. Und irgendwie warten wir alle auf den Frühling mit Sonne und dem ersten zaghaften Grün, doch werden wir uns noch ein wenig gedulden müssen.
Aber wir nehmen auch schon jetzt gerne ihre Hilfegesuche und Angebote für den Garten entgegen.

Die Anfragen für Wintereinsätze, vermittelt durch die Nachbarschaftshilfe, hielten sich aufgrund des schneearmen Winters in Grenzen. Und doch haben wir auch in den letzten Monaten die unterschiedlichsten Hilfeanfragen bekommen und vermitteln können.

Die Veranstaltung „Pflegepersonen brauchen Entlastungen auch auf dem Land“ des Pflegestützpunkts des Landkreis Göttingen am 07.02.13 im Versammlungsraum der Samtgemeinde war mit 40 Interessierten sehr gut besucht.

Nach der Begrüßung durch Herrn Wucherpfennig berichteten Frau Quintscher und Frau Winter über ihre Aufgabengebiete im Pflegestützpunkt und betonten ganz besonders den Beratungsschwerpunkt rund um das Thema Pflege. Als weitere Referentin stellte Frau Hermann von Compass, Private Pflegeberatungen, ihr Arbeitsgebiet vor. Der Schwerpunkt liegt nicht nur in der allgemeinen Beratung zur Pflege, sondern wie Frau Hermann betonte, wichtig ist das optimale und frühzeitige Zusammenbringen der notwendigen Pflegeleistungen für den Pflegenden und dem Hilfebedürftigen. Als nächste Referentin gab Frau Kaplaneck von KIBIS im Gesundheitszentrum Göttingen e.V. umfassende Informationen rund um den Selbsthilfebereich und Gesprächsgruppen.
Von den Teilnehmern wurde eine Vortagsreihe rund um das Thema Pflege angesprochen. Sobald sich in diese Richtung etwas entwickelt, informieren wir Sie.
Bei Bedarf können Sie die Kontaktdaten vom Pflegestützpunkt, Compass und KIBIS in der Samtgemeinde und in der Nachbarschaftshilfe erfragen.

Des Weiteren erhielten wir eine Einladung vom DRK Landolfshausen, um über die Nachbarschaftshilfe Radolfshausen zu berichten. Wir sagen danke dafür, denn es ist für uns eine schöne Bestätigung unseres Engagements. Wir kommen auch gerne in ihre Gemeinde, Vereine, und Spielkreise und erzählen über die Nachbarschaftshilfe.
Sie können uns auch gerne in unserem Treffpunkt in der Samtgemeinde Radolfshausen Raum 10 immer Donnerstag von 16.00 – 18.00 Uhr, Telefon 05507/ 967835, besuchen.
Mit nachbarschaftlichen Grüßen
Ihr Nachbarschaftshilfeteam


Liebe Gemeindemitglieder,
wir möchten sie bitten folgende Termine für die folgenden offenen Treffen, der Sprechstunde der Nachbarschaftshilfe Radolfshausen, vorzumerken:
Jeden Donnerstag finden sie uns von 16 – 18 Uhr in Raum 10 im Rathaus der Samtgemeinde.
Am 7.2.13 laden wir alle interessierten Bürger und Helfer zu einem Informationsnachmittag zum Thema „Häusliche Pflege“ ein.
Am 21.2.13 werden bei einem gemütlichen Beisammensein „Tipps und Tricks beim Stricken“ weitergegeben.




Das neue Jahr beginnt in wenigen Tagen und auch wir wollen mit etwas Neuem starten. Beginnend mit Dienstag den 29.01.2013 begrüßen wir Sie zum ersten „Waaker Erzählcafé“ im Dorfgemeinschaftshaus in Waake. Das Erzählcafé wird jeden letzten Dienstag im Monat stattfinden. Die Ankündigung finden Sie im Aushang innerhalb der Gemeinden sowie in der monatlichen WIR in Radolfshausen.
Bei Kaffee und Kuchen werden wir Ihnen interessante Themen präsentieren und im Anschluss in gemütlicher Runde darüber reden. Ein Beitrag von 3,00 € ist hierfür vorgesehen.



Zusammen ist man weniger allein
das ist der Titel eines erfolgreichen Buches. Dieses Thema führte einige Menschen zu der Überlegung, den Gedanken hier vor Ort, in die Tat umzusetzen.

Eine Wohnoase im Dorf zu gründen, in der man in einer Gemeinschaft wohnt unter dem Motto „so viel Gemeinschaft wie möglich und soviel Privatsphäre wie gewünscht“. Das heißt, jeder hat einen Privatbereich, es gibt aber auch Begegnungsräume für gemeinsame Aktivitäten. Eine Wohngemeinschaft bietet Möglichkeiten, die Vorzüge des Zusammenlebens zu genießen und trotzdem den eigenen Lebensstil nicht aufgeben zu müssen.

So ein Wohnprojekt ist gedacht für alle Generationen: Die Jungen profitieren von der möglichen flexiblen Zeiteinteilung, die ältere Mitbewohner sich leisten können; von deren Erfahrungen, von der Gelassenheit, die man sich schon erarbeitet hat und vielleicht auch davon, nicht mehr an der Karriere arbeiten zu müssen. Die Älteren bleiben länger fit, durch das Zusammenleben mit jüngeren Menschen, sie brauchen weniger Gedächtnistraining, weil das Miteinander von Jung und Alt immer wieder neue und lebendige Herausforderungen bereithält. Nicht jeder hat seine Familie im nahen Wohnumfeld. Die Haushalte der allein lebenden Personen nehmen kontinuierlich zu, daher ist das Leben in einer „Wahlfamilie“ eine gute Alternative.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und mehr über unsere Wohnoase wissen möchten, dann informieren Sie sich bei:
Brigitte Tuntsch,  05551-52781, e-mail: britu246@web.de unterstützt durch die nachbarschaftshilfe@radolfshausen.de


Liebe Gemeindemitglieder,
jeweils donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr können sie die Nachbarschaftshilfe mit unterschiedlicher Besetzung in Raum 10 im Rathaus der Samtgemeinde antreffen. In dieser Zeit sind wir auch unter der Telefonnummer 05507 - 9678 35 direkt zu erreichen oder wie gewohnt mobil: 0175 - 7904609.
Donnerstag, den 6. Dezember können im „Nachbarschaftstreff“ Tipps zum Thema Stricken weitergegeben werden. Zu einem gemütlichen Beisammensein mit kleinen Überraschungen zu Nikolaus sind alle Interessierten, ob jung oder alt, herzlich eingeladen.

Für einen gemeinnützigen Zweck wird ein Sofa gesucht. Wer ein 2- oder auch 3- Sitz Sofa spenden kann, meldet sich bitte bei der Nachbarschaftshilfe. Der Abtransport des Sofas kann dann organisiert werden.


Vorstellung der einzelnen Ortsvertreter
Susanne Goldmann aus Seeburg
Susanne Goldmann aus Seeburg
Ich heiße Susanne Goldmann und komme aus Seeburg. Seit 6 Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich in unserer Samtgemeinde und unterstützte aktiv die Nachbarschaftshilfe. Noch haben wir in vielen unserer Gemeinden eine gut funktionierende Nachbarschaft. Man spricht miteinander, man besucht sich gegenseitig und man achtet aufeinander. Und doch brauchen wir unter anderem für Menschen, die keine Kinder mehr vor Ort oder in der Nähe wohnen haben, die über keine „gute Seele“ im Bekanntenkreis verfügen und die keine optimale Busverbindung in ihrem Wohnort antreffen, eine Möglichkeit sich schnell, unkompliziert, verlässlich und kostenlos Hilfe zu holen.
Die Nachbarschaftshilfe setzt hier an. Sie verbindet Menschen miteinander. Jeden Donnerstag in der Zeit von 16.00 – 18.00 Uhr finden Sie uns im Rathaus der Samtgemeinde Radolfshausen in Ebergötzen Raum 10. Telefonisch erreichen Sie uns unter der Telefonnummer 05507/9678-0 oder über Handy 0175 - 79 04 60 9, per Mail unter nachbarschaftshilfe@radolfshausen.de
Wir freuen uns, über jeden der unsere Arbeit unterstützt und sich einbringen möchte.
Mit nachbarschaftlichem Gruß
Susanne Goldmann

Christina Sorge aus Holzerode
Christina Sorge
Heute möchte ich mich Ihnen als Mitglied der Nachbarschaftshilfe vorstellen.
Ich heiße Christina Sorge, bin 59 Jahre alt und Mutter von 3 erwachsenen Kindern. Ursprünglich komme ich aus Holzerode und bin hier, in der Dorfstraße 27, seit 2007 wieder in meinem Elternhaus wohnhaft.
Seit vergangenem Herbst bin ich auf der Liste der Nachbarschaftshilfe und engagiere mich seitdem für Holzerode. Ohne Geschäfte zählt auch Holzerode zu den vielen Orten, die keine optimale Verkehrsanbindung für ältere Menschen bieten. Wir bieten von der Nachbarschaftshilfe Mitfahrgelegenheiten oder Hilfe von Haus zu Haus an. Man erkennt die Nachbarschaftshilfe daran, dass deren Mitglieder ein gelbes Schild in ihrem Auto mitführen.
Mein Anliegen mit der Nachbarschaftshilfe ist, die kostenlose Hilfe weiter zu vermitteln.
Scheuen sie sich nicht mich anzurufen unter 05507915900.
Ihre Christina Sorge

Susanne Gunkelmann aus Waake
Susanne Gunkelmann
Mein Name ist Susanne Gunkelmann und ich bin jetzt seit 1,5 Jahren bei der Nachbarschaftshilfe engagiert.
Mir ist es wichtig, miteinander ins Gespräch zu kommen, daher habe ich mich entschlossen zusammen mit Susanne Goldmann das „Waaker Erzählcafe“ ins Leben zu rufen.
Das „Waaker Erzählcafe“ startet am 29. Januar 2013 um 16 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus.
Das nächste Erzählcafe ist am 26. Februar mit dem Thema „Neuzugezogen – Alteingesessen“.



Sonja Peschke aus Ebergötzen
Sonja Peschke, Ansprechpartnerin für Ebergötzen, Nachbarschaftshilfe
Mein Name ist Sonja Peschke. Da ich bereits fast 40 Jahre in Ebergötzen wohne, dürfte ich den meisten Einwohnern bekannt sein.
Das vielfältige Angebot der Nachbarschaftshilfe ist aus der Broschüre, die an jeden Haushalt verteilt wurde, ersichtlich. (kann ggfs. nachgefordert oder im Internet unter www.radolfshausen.de eingesehen werden). Hier finden Sie auch die allgemeinen Kontaktzeiten und Telefonnummern.
Sollte für einen dringenden Bedarf aus dem persönlichen Umfeld niemand zur Verfügung stehen, so können Sie auch mich unter der Telefonnummer 05507-7317 anrufen.
Sicherlich wird sich dann eine Lösung finden.

Brigitte Heipke, 48 Jahre, aus Seeburg
Brigitte Heipke
1994 sind wir nach Seeburg gezogen. Die Großeltern wohnen zwar nicht in der Nähe, doch haben wir schnell Anschluss an eine Krabbelgruppe gefunden. Wir Mütter organisierten uns so, dass auch Freiräume für jede Mutter geschaffen werden konnten. Ebenso finde ich das Gespräch in der Nachbarschaft sehr wichtig, auch dass z.B. ältere Mitbewohner ihr Bedürfnis äußern können, wenn es um Einkaufsfahrten oder Ähnliches geht. Diese kleinen Hilfen im Alltag finde ich sehr positiv, und wo es in unmittelbarer Nachbarschaft niemanden gibt, der angesprochen werden kann, da können wir von der Nachbarschaftshilfe weiterhelfen.

Petra Jans, 1968 in Nordhessen geboren und aufgewachsen, in Berlin studiert, in Göttingen gelernt, früher gern gegen Osten gereist und vor 11 Jahren in Bernshausen gelandet.
Petra Jans
Ein Vorteil vom Landleben ist, dass man seine Nachbarn kennt und sich gegenseitig helfen kann. Aber auch das Dorfleben wird immer komplexer und unterschiedlicher. Wir sind damals ohne Familienanschluss, aber mit kleinen Kindern in den alten Dorfkern gezogen. Durch die Kinder haben wir schneller andere Familien kennen gelernt und so konnte sich auch in der Kinderbetreuung mal abgewechselt werden. An wen aber wendet man sich, wenn sich das nicht so einfach ergibt? Das war einer der Gründe, die Nachbarschaftshilfe mit aufzubauen. Ich finde es unterstützenswert Generationen zusammenzubringen, die sich sonst vielleicht nicht so einfach treffen würden oder einfach nur Mitmenschen mit kleinen Tipps, den Alltag zu erleichtern. Daher ist mir die Nachbarschaftshilfe ans Herz gewachsen - nicht immer einfach, aber immer wieder auch ein kleines Erfolgserlebnis.


Änderungen in der Nachbarschaftshilfe
Die Nachbarschaftshilfe Radolfshausen hat ab Oktober 2012 neue Öffnungszeiten!

Die ehrenamtlich Aktiven der Nachbarschaftshilfe
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Die ehrenamtlich Aktiven der Nachbarschaftshilfe

(von links:Sonja Peschke, Christina Sorge, Monika Reinecke, Joachim Peschke, Petra Jans, Elisabeth Diederich, Hannelore Göttinger, Renate Ebel, Susanne Goldmann, Brigitte Heipke)

Abwechselnd werden ehrenamtlich Aktive (siehe Foto) jeweils donnerstags von 16 – 18 Uhr für Sie als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Im Raum 10 der Samtgemeinde wird nun der nachbarschaftliche Treffpunkt sein. Bitte verfolgen Sie weiterhin die Ankündigungen im „Wir in Radolfshausen“, da besondere Aktionen angekündigt werden oder schauen Sie einfach mal zur Treffzeit vorbei! In den folgenden Heften werden sich die Ansprechpartner aus den einzelnen Orten persönlich vorstellen.

Aus Bösinghausen Frau Monika Reinecke; aus Ebergötzen Sonja und Joachim Peschke; aus Holzerode Christina Sorge; aus Landolfshausen Sigrid Krämer; aus Waake Bärbel Spielböck und wie bisher Petra Jans aus Bernshausen sowie Brigitte Heipke aus Seeburg.

Für alle Gemeindemitglieder bieten wir wieder ein Helfertreffen an: Am Donnerstag, dem 11. Oktober 2012 um 16.00 Uhr in der Samtgemeinde. Alle sind eingeladen, sich über die neue Struktur der Nachbarschaftshilfe zu informieren oder sich mit neuen Ideen einzubringen.
Wie gewohnt sind wir wie folgt erreichbar: In der Gemeinde unter Tel.: 05507/9678-0 oder Handy: 0175 - 79 04 60 9. E-mail: nachbarschaftshilfe@radolfshausen.de

Ihre Nachbarschaftshilfe


Mitfahrgelegenheit gesucht!
Liebe Gemeindemitglieder, wieder einmal benötigen wir Ihre Mithilfe. Dieses Mal geht es um eine Fahrgelegenheit nach Northeim. Eine junge Frau aus Ebergötzen sucht eine (möglichst weibliche) Mitfahrgelegenheit zur Arbeit. Die Arbeitszeiten sind ungefähr von 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr. Der Arbeitsplatz liegt gleich hinter der Stadtgrenze Northeims, von Katlenburg kommend. Eine Beteiligung an den Benzinkosten wird übernommen. Eine Fahrgemeinschaft im Wechsel wäre ebenfalls möglich. Bitte melden Sie sich bei uns!



Am 28.06.12 fand ein weiteres Helfertreffen der Nachbarschaftshilfe statt. Es war gut besucht von Helfern, Interessierten und Mitmachern, somit waren die Ortschaften unserer Samtgemeinde wieder bestens vertreten.

Ganz erfreulich für uns war zu erfahren, dass es bereits feste Verbindungen zwischen Helfern und Hilfesuchenden gibt. Unter anderem berichtete eine Helferin der ersten Stunde, dass sich seit der ersten Vermittlung eine feste Beziehung entwickelt hat. Hier wird die Nachbarschaftshilfe bereits aktiv gelebt und umgesetzt. Auch Helfer aus den verschiedenen Ortschaften berichteten, dass die Nachbarschaftshilfe bekannt ist und das Anfragen direkt an sie gestellt werden. Für uns ist das ein positives Zeichen und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Es gab auch die eine oder andere Anekdote, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen. Und so berichtete eine unserer Helferinnen von einem ganz besonderen Erlebnis, während eines Einsatzes im Rahmen der Nachbarschaftshilfe.

Sie brachte eine Frau ins Krankenhaus nach Göttingen und da die Dame nicht sehr weit laufen konnte, parkte sie direkt vor dem Eingang, wo Parken verboten ist. Sie legt das gelbe Nachbarschaftshilfe-Schild hinter die Windschutzscheibe. Als sie aus dem Krankenhaus zurückkam, standen zwei Polizisten vor ihrem Auto. Sie sprach die Polizisten an und erzählte ihnen von ihrem Einsatz für die Nachbarschaftshilfe Radolfshausen. Die Polizisten waren sehr erstaunt darüber, dass dieser Einsatz kostenfrei und selbstorganisiert ist. Sie wünschten der Nachbarschaftshilfe weiter gutes Gelingen.

Hier kann man sagen: „Die Polizei, dein Freund und Helfer.“ Und uns freut es, dass die Nachbarschaftshilfe auf vielen Ebenen schon so gut funktioniert.

Wir möchten nochmals darauf hinweisen, dass diese Schilder für die Mitfahrgelegenheit in den Gemeindeverwaltungen, bei Edeka-Neukauf in Ebergötzen und im Büro in der Samtgemeinde bereit liegen.

Des Weiteren bitten wir Sie heute ganz konkret um Ihre Mithilfe:

Gesucht wird als Spende ein fahrbares Mofa mit einer Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 Km/h. Kleine Schönheitsfehler und kleine Reparaturen sollen kein Hindernis sein.
Nachfragen und Angebote können abgegeben werden unter den Telefonnummern der Nachbarschaftshilfe oder gerne auch bei:

Herrn Klemens Halfter
Polizeistation
Telefon: 05507/885
Email: klemens.halfter@polizei.niedersachsen.de

Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre aktive Mithilfe und wünschen Ihnen einen schönen sommerlichen August. Und mit der bevorstehenden Urlaubszeit, gibt es auch wieder vieles zu bedenken und zu organisieren wie zum Beispiel: „Wer gießt meine Blumen oder wer versorgt unsere Katze?“

Gern vermitteln wir auch Hilfsdienste von Schülerinnen und Schülern. Wenn sie für die Ferien kleinere Jobs zu vergeben haben, die für Jugendliche geeignet sind, oder wenn ihr einen Ferienjob sucht, können Sie sich gern bei uns melden.

In der Hoffnung auf viele Sonnentage verbleiben wir mit
nachbarschaftlichen Grüßen
Susanne Goldmann und Petra Jans



Als Verbindungsstelle zwischen Hilfesuchenden und Menschen in unserer Samtgemeinde, die gerne Anderen helfen wollen, bitten wir Sie heute ganz konkret um Ihre Mithilfe:

Gesucht wird als Spende ein fahrbares Mofa mit einer Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 25 Km/h. Kleine Schönheitsfehler und kleine Reparaturen sollen kein Hindernis sein.
Nachfragen und Angebote können abgegeben werden unter den Telefonnummern der Nachbarschaftshilfe oder gerne auch bei:

Herrn Klemens Halfter
Polizeistation
Telefon: 05507/885
Email: klemens.halfter@polizei.niedersachsen.de

Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre aktive Mithilfe und wünschen Ihnen einen schönen sommerlichen Juli. Und mit der bevorstehenden Urlaubszeit, gibt es auch wieder vieles zu bedenken und zu organisieren wie zum Beispiel: „Wer gießt meine Blumen oder wer versorgt unsere Katze?“

Gern vermitteln wir auch Hilfsdienste von Schülerinnen und Schülern. Wenn sie für die Ferien kleinere Jobs zu vergeben haben, die für Jugendliche geeignet sind, oder wenn ihr einen Ferienjob sucht, können Sie sich gern bei uns melden.

In der Hoffnung auf viele Sonnentage verbleiben wir mit
nachbarschaftlichen Grüßen
Susanne Goldmann und Petra Jans


Helfertreffen am 28. Juni um 16.00 Uhr
Um die Nachbarschaftshilfe immer wieder neu zu beleben, sind wir auch immer wieder dabei, neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Daraus ist entstanden, einen Raum als Treffpunkt in der Samtgemeinde für die Nachbarschaftshilfe einzurichten, um sich in regelmäßigen Abständen zu treffen und die Gelegenheit zum Austausch zu haben. Dies, und alles was sie schon immer über die Nachbarschaftshilfe wissen wollten, wollen wir bei dem nächsten Helfertreffen am Donnerstag, dem 28. Juni 2012 um 16.00 Uhr in der Samtgemeinde in Ebergötzen mit ihnen besprechen.
Wir freuen uns auf ihr Kommen!
Ihre Nachbarschaftshilfe
Petra Jans und Susanne Goldmann


Seit einiger Zeit sind wir in den einzelnen Gemeinden der Samtgemeinde Radolfshausen unterwegs, um die Nachbarschaftshilfe in den Gemeinderäten vorzustellen. Immer wieder kommt die Frage auf: Brauchen wir die Nachbarschaftshilfe in unserer Gemeinde? Funktioniert das Dorfleben bei uns nicht noch? Ja, beide Fragen kann man mit „Ja“ beantworten. Es ist gut, dass das Leben auf dem Dorf noch mitmenschlicher und familiärer ist. Aber auch das verändert sich im ländlichen Bereich immer mehr. Natürlich ist es einfacher einen netten Nachbarn zu fragen, ob er/sie mir die Blumen im Urlaub gießt, die Katze füttert oder einfach nur die Mülltonne zurückstellt. Natürlich frage ich jemanden, den ich kenne eher als Leute, die ich nicht kenne. Sicherlich ist es schön, wenn die Großeltern vor Ort wohnen und meine Kinder in jeder Lebenslage betreuen können oder aber die pflegebedürftigen Eltern von ihren Kindern versorgt werden können.
Was aber, wenn es nicht so ist. Auch in der Nachbarschaft ist vormittags kaum jemand anwesend, weil sie arbeiten. Was aber, wenn auch die Großeltern noch arbeiten und nicht für die Enkelkinder da sein können oder weiter weg wohnen? Es gibt viele Situationen im Leben, in denen vielleicht doch Hilfe „von außen“ nötig wird. Daher können wir auch die zweite Frage mit „Ja“ beantworten. Ja, dass die Nachbarschaftshilfe gut ist, zeigt doch, dass wir Anfragen bekommen (egal wie viele es sind, in der Hilfe geht es nicht um Quantität, sondern um Qualität), und auch, dass sich immer wieder neue Helfer melden, auch wenn sie vielleicht noch nicht vermittelt werden konnten, weil noch kein passendes Gegenstück gefunden wurde. Daher “Ja“, dass es die Möglichkeit der Nachbarschaftshilfe gibt ist uns wichtig und daran arbeiten wir weiter. Alle Gemeinden des Landkreises Göttingen haben inzwischen erfolgreich Nachbarschaftshilfen in den verschiedensten Formen etabliert, und das schon seit Jahren.
Wir freuen uns weiterhin auf ihre Unterstützung!
Ihre Nachbarschaftshilfe
Petra Jans und Susanne Goldmann


Nachbarschaftshilfe Radolfshausen bietet Alternative zu hohen Benzinpreisen!
Die stetig steigenden Benzinpreise sind für uns alle eine zusätzliche finanzielle Belastung und verlangen nach Umdenken. Flexibilität in unserem Handeln ist gefragt.

Doch zuerst einen kurzen Sprung zurück in die späten sechziger Jahre: Auch damals gab es Mitfahrgelegenheiten. Man klebte sich einen roten Punkt auf die Autoscheibe um zu sagen: „Ich nehme Dich mit!“ Diesem Motto folgte die Deutsche Messe während der diesjährigen CeBit in Hannover. Angesichts der angekündigten Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr rief die Deutsche Messe die Hannoveraner auf, ihre Autotüren während der CeBit zu öffnen und eine „rote Punkte-Aktion“ zu starten.

Genau hier setzt auch die Nachbarschaftshilfe an.
Eine Möglichkeit der Mitfahrgelegenheit bietet der Parkplatz direkt vor dem Edekamarkt in Ebergötzen. Hier hat die Nachbarschaftshilfe Radolfshausen bereits im letzten Jahr mit Unterstützung von Herrn und Frau Kolbe einen Parkplatz mit einem Hinweisschild der Nachbarschaftshilfe eingerichtet. Die hier parkenden Autos sollten ein gelbes Hinweisschild mit dem Nachbarschaftslogo hinter der Windschutzscheibe liegen haben. Unter dem Logo ist der Zielort/Heimatort vermerkt. Damit signalisiert der Autofahrer, dass er bereit ist Mitmenschen in seinen Zielort mitzunehmen.

Auch andersherum kann es funktionieren: Wenn kein Bus zur richtigen Uhrzeit fährt, ich aber zum Arzt oder Einkaufen nach Ebergötzen möchte, kann ich mich mit dem Nachbarschaftshilfe-Hinweisschild an einen markanten Ort im Dorf stellen und auf einen netten Nachbarn treffen, der mich mitnimmt.
Die laminierten Hinweisschilder können am Postschalter des Edeka-Marktes, in der Samtgemeindeverwaltung in Ebergötzen sowie in den einzelnen Gemeindeverwaltungen abgeholt werden.

Eine weitere Möglichkeit sind Fahrgemeinschaften zur Arbeit und in der Freizeit. Sie sind nicht nur kostenreduzierend und umweltschonend sondern auch gemeinschaftsstärkend und bieten allen Beteiligten eine M


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